PERSPEKTIVE DATEN

Daten als Produkte sind hoch gefragt

Schon vor zwei Jahren titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung »Industrie 4.0: Die Daten der Industrie werden zum Milliardengeschäft«. Wer »Daten« in die Google-Suche eintippt, findet unter den ersten Ergebnissen die Aussagen »Daten sind das neue Öl« und »Daten sind das neue Gold«. Dies sind nur zwei Beispiele, die die exponierte Stellung von Daten im Zeitalter der Digitalisierung unterstreichen. 

Daten haben einen immer größeren Anteil am Wertschöpfungsprozess von Produkten und Dienstleistungen. In den 1960er und 1970er Jahren waren Daten vornehmlich unterstützend. Mit dem Aufkommen von Manufacturing Resource Planning (MRP) und Enterprise Resource Planning (ERP) in den 1990er Jahren wurden Daten erstmals als Enabler für das unternehmensweite Geschäftsprozessmanagement wahrgenommen.

Im Zeitalter der Digitalisierung kommen neue Arten von Produkten und Dienstleistungen auf. Während vormals das physische Produkt im Zentrum stand, sind heute komplementäre Dienstleistungen, Softwareprodukte oder Daten als Produkte hoch gefragt. Um erfolgreich zu bleiben oder zu werden, müssen Unternehmen auf die Digitalisierung vorbereitet sein. Infrastruktur, Kompetenzen und Technologien müssen in die Unternehmung geholt werden und effektiv und effizient implementiert werden. Prozesse, Rollen und Organisationsstrukturen müssen evaluiert und auf die neuen Herausforderungen angepasst werden. Eine prägnante Rolle spielen dabei die Prozesse und Technologien der Informationslogistik und effizienter Data Supply Chains.

Die Perspektive Daten betrachtet die zugrundeliegende Ressource und deren Management in den interdisziplinären Themengebieten des Leistungszentrums Logistik und IT.

DIES SIND DIE RESEARCH CLANS IN DER PERSPEKTIVE DATEN

01 Advanced Data Processing Technologies

Der Research Clan setzt sich mit bestehenden und zukünftigen Verfahren zur Verdichtung von Daten zu geschäfts- und entscheidungsrelevanten Daten auseinander. Technologische Ansätze wie Machine Learning, Data Mining oder Complex Event Processing unterstützen den Aufbau von Wertschöpfungsketten auf Basis von Daten.

02 Digital Business Engineering

Im Research Clan wird das Digital Business Engineering erforscht. Digital Business Engineering liefert ein Framework für die ingenieursmäßige Entwicklung von Geschäftsmodellen in der Digitalisierung. Ziel des Arbeitspaketes ist die methodische Überarbeitung sowie Erweiterung des Digital Business Engineering. Damit sollen Unternehmen eine effiziente und effektive Methodik zur Durchführung von Transformationsprozesses erhalten.

 03 Data Network Engineering

Der Research Clan beschäftigt sich intensiv mit der Domäne Data Network Engineering. Kernthema ist die Analyse von Data Supply Chains. Im Fokus steht die Visualisierung und Konfiguration von Data Supply Chains, damit Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Transparenz, Datenmanagement, Automatisierung und Wirtschaftlichkeit bereitgestellt werden können.

 04 Ansprechpartner

Dr. Sven Wenzel
Guru Perspektive Daten
+49 231 97677 433
sven.wenzel@isst.fraunhofer.de 

Anja Burmann
Advanced Data Processing Technologies
+49 231 97677 435
anja.burmann@isst.fraunhofer.de 

Frederik Möller
Digital Business Engineering
+49 231 755 8313
frederik.moeller@tu-dortmund.de 

Heinrich Pettenpohl
Data Network Engineering
+49 231 97677 321
heinrich.pettenpohl@isst.fraunhofer.de 

ÜBER UNS

Das Leistungszentrum Logistik und IT ist eine Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und wird mit Mitteln der Fraunhofer-Gesellschaft und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Industrie unterstützt das Leistungszentrum durch die Beteiligung an einzelnen Forschungsprojekten. Ziel ist es, das am Standort Dortmund existierende Forschungs- und Entwicklungszentrum für Logistik und IT mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zu einem weltweit führenden Zentrum auszubauen.

Impressum und Datenschutzerklärung

KONTAKT

Leitung Leistungszentrum 
Michael Schmidt
Fraunhofer IML 
+49 231 9743 285
michael.schmidt@iml.fraunhofer.de

Wissenschaftliche Koordination
Johannes Dregger
Technische Universität Dortmund
+49 231 755 4548
johannes.dregger@tu-dortmund.de

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