Grillgut, kühle Erfrischungen und Vernetzung – beim Researchers BBQ des Leistungszentrums Logistik und IT wurde am 06. Juni wieder an aktuellen Themen getüftelt. Im Leistungszentrum arbeiten verschiedene Institutionen zusammen. Um die Zusammenarbeit zu verbessern und weitere Kooperationsmöglichkeiten aufzuzeigen, stand dieses Mal die Vorstellung und Besichtigung des Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund  im Fokus der Veranstaltung.

Zu Beginn wurde das Institut  und die Forschungsbereiche, Ergonomie, Immunologie, Psychologie & Neurowissenschaften und Toxikologie vorgestellt. Gerhard Rinkenauer, Leiter des Research Clans „Kognitive Ergonomie“ im Leistungszentrum, fuhr mit einer Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie fort. Für das IfADo sind laut ihm „solche Forschungsmethoden wichtig, um das Verhalten und Erleben des Menschen in technischen Umgebungen möglichst objektiv messen, beurteilen und vorhersagen zu können“. Es wurden im Folgenden alltagspsychologische Methoden von wissenschaftlichen Methoden unterschieden. Alltagspsychologische Wahrheitsfindung basiert vor allem auf Intuition und Autoritätsgläubigkeit, wissenschaftliche Wahrheitsfindung hingegen auf empirischer Überprüfung.

Bei der Führung durch das IfADo wurde erklärt, wie die im Vortrag erwähnten Forschungsmethoden in Labor- und Feldstudien umgesetzt werden.  Die beiden Labore und Methoden zur Erfassung von Augenbewegungen, die vorgestellt wurden, gehören zum Zukunftslabor Mensch-Technik-Interaktion des Fachbereichs Ergonomie, in dem die Experimente im Rahmen des Leistungszentrums durchgeführt werden. Im ersten Labor wurde ein Palettierungsexperiment besprochen und gezeigt, wie mit Hilfe eines psychologischen Gesetzes, dem sogenannten Gesetz von Fitts, beurteilt wird, wie sich unterschiedliche Schwierigkeitsgrade von Pickbewegungen auf die Gleichgewichtsregulation von jüngeren und älteren Probanden auswirkt. Im zweiten Labor wurden Experimente vorgestellt, bei denen die Probanden instruiert werden abstrakte Kommissionieraufgaben im Stehen oder im Gehen durchzuführen.

Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Grillen, sodass man in entspannter Atmosphäre bei glücklicherweise sonnigem Wetter die Möglichkeit hatte neue Kontakte zu knüpfen, sich über Projekte auszutauschen und Kooperationen zu initiieren. Der institutionsübergreifende Austausch und die standortweite Vernetzung stehen im Mittelpunkt des Researchers BBQ. Auch Teilnehmer aus anderen Forschungsstandorten sind gerne gesehen. Falls ihr Interesse habt, eines der kommenden Researchers BBQ mitzugestalten, wendet euch mit eurem Thema an Christoph Besenfelder (✉) und Christoph Pott (✉) vom Leistungszentrum Logistik und IT.