Industrie 4.0 Showroom: Berufsförderungswerk und Uni-Arbeitsschutz holen sich Ideen

Am 18. Februar durfte das Leistungszentrum Logistik und IT das Berufsförderungswerk Dortmund sowie das Referat Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz der TU Dortmund am Fraunhofer IML in Empfang nehmen. Das Berufsförderungswerk Dortmund ist ein überregionales Dienstleistungsunternehmen der beruflichen Rehabilitation erwachsener Menschen mit Behinderungen. Es hat einen sozialpolitischen Auftrag und bietet Informationen und Beratungen über Prävention, Vorbereitung, Qualifizierung und die Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt an. Das Referat Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz der TU Dortmund verfolgt das Ziel einer Etablierung von nachhaltig sicheren und gesundheitsfördernden Arbeitsplätzen. Ihre Aufgaben reichen von der Beratung zu Fragen zum Arbeits- und Umweltschutz hinzu Schulungen rund um Sicherheit und Brandschutz sowie Bearbeitungen der Unfallanzeigen der Beschäftigten.

Der Besuch kam aufgrund der Planung eines Industrie 4.0-Showrooms im Berufsförderungswerk zustande, bei dem Lehre und Weiterbildung mittels geeigneter, moderner Technologien eine zentrale Rolle spielen werden. Somit lag der Fokus des Rundgangs auf den Virtual Reality (VR) Technologien. Logistikzentren müssen heutzutage flexibel auf Änderungen des Marktes, der Produkte und der neuen Dienstleistungen reagieren. Gleichzeitig muss die Arbeitsumgebung stets auch an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst werden. An dieser Stelle besteht der gemeinsame Anknüpfungspunkt der Logistiker des Leistungszentrums und der Berufsförderer. Und eine Brücke zwischen Anforderungen und Anpassungen schlägt das Virtual Reality Lab des Fraunhofer IML. Zuerst wurde das VR Verpackungsspiel getestet, bei dem man mit einer Datenbrille in eine virtuelle Welt eintaucht und dabei die Routine eines Verpackungslogistikers kennenlernt. Nach Anweisungen sollen Pakete gescannt und mit unterschiedlichen Produkten sowie Füllmaterialien zum Schutz bestückt werden. Dr. Oliver Hinz vom Berufsförderungswerk Dortmund: „Das ist der Hammer! Fast besser als die Realität.“ Im Anschluss wurde der Gabelstaplerdemonstrator vorgestellt. Dort legt man in dem simulierten Lager mit dem Gabelstapler hunderte Meter zurück, belädt Paletten und lernt spielerisch die Sicherheitsvorkehrungen kennen. Christoph Schlüter, Spezialist für VR am Fraunhofer IML, gab dem Berufsförderwerk im Gespräch umfassend Auskunft über technologische Herausforderungen und erfolgreiche Pilotimplementierungen, nicht ohne dabei auch mit Blick auf die eigene, erfolgreich absolvierte Gabelstaplerscheinprüfung vom Nutzen des Gabelstaplerdemonstrators zu berichten. Dass die virtuelle Welt als real empfunden wird, liegt insbesondere am Einsatz einer Bewegungsplattform, die dem Nutzer auch physisch die Fahrtbewegungen des Staplers empfinden lässt.

Wir danken dem Berufsförderungswerk Dortmund sowie dem Referat Arbeitsschutz der TU Dortmund für ihren Besuch und freuen uns auf zukünftige Kooperationen, etwa bei der Planung und Etablierung des Showrooms.

Foto: Leistungszentrum Logistik und IT

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